Seit seiner Einführung im Jahr 2006 gehört der Iveco Crossway zu den erfolgreichsten Modellen im europäischen Überlandverkehr. Gestartet als klassischer Regionalbus, hat sich die Baureihe durch stetige Weiterentwicklung zu einer vielseitigen Plattform mit verschiedenen Antriebsoptionen entwickelt. Die Bandbreite reicht heute von Diesel- über Gas- und Hybrid- bis hin zu Elektroantrieben, mit mehr als 70.000 produzierten Einheiten.
Die Produktion des Crossway erfolgt im tschechischen Vysoké Mýto, einem der größten Busproduktionsstandorte Europas. Die Baureihe hat mit der Low-Entry-Version, die einen niedrigen Einstieg bietet, eine wichtige Erweiterung erfahren. Besonders bemerkenswert ist die Einführung von Erdgasvarianten im Jahr 2017 und die Hybrid- sowie Elektroantriebe in den Folgejahren.
Der Crossway Low Entry ELEC, der seit 2023 verfügbar ist, hat in einem Testprogramm des Nordhessischen Verkehrsverbunds beeindruckende Reichweiten bewiesen. Mit einer Batteriekapazität von 485 Kilowattstunden erzielte der Bus über 500 Kilometer mit einer einzigen Ladung, was die Eignung für längere Überlandstrecken unter Beweis stellt.
Auch in Österreich ist der Crossway weiterhin stark vertreten. Die Dr. Richard Gruppe hat im Burgenland 36 neue Crossway Low Entry Busse in Betrieb genommen, während die Steiermarkbahn und Bus GmbH 23 Fahrzeuge für den Einsatz im Vulkanland bestellt hat. Diese Busse sind mit modernen Sicherheits- und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet und zeigen die Anpassungsfähigkeit des Crossway an regionale Anforderungen.
Der Iveco Crossway symbolisiert den Wandel im Regionalbusmarkt. Vom klassischen Dieselbus zur modernen Antriebsplattform hat sich der Bus als flexibler und zukunftsfähiger Begleiter im Überlandverkehr etabliert. Mit seiner Vielseitigkeit und technologischen Fortschritten bleibt er auch nach 20 Jahren ein fester Bestandteil des europäischen Regionalverkehrs.