
Im Kontext steigender Anforderungen an umweltfreundliche Mobilitätslösungen in europäischen Städten präsentiert Bosch auf der Fachmesse Mobility Move in Berlin das Fuel Cell Power Module (FCPM) C100. Diese neue Variante des Brennstoffzellen-Antriebssystems ist speziell für den Einsatz in Stadtbussen konzipiert und verspricht einen CO₂-freien Betrieb bei der Nutzung von grünem Wasserstoff.
Das FCPM C100 besticht durch seine flache Bauweise mit nur 40 Zentimetern Höhe, was eine flexible Dachmontage ermöglicht – ein typisches Merkmal für den europäischen Markt. Diese Kompaktheit und die Leistung von 100 Kilowatt machen es ideal für Stadtbusse zwischen 12 und 18 Metern Länge. Zudem verfügt das System über CAN- und Diagnoseschnittstellen, die eine einfache Integration gewährleisten.
Neben dem C100 umfasst das Bosch-Portfolio auch das FCPM C190 und C300, die für Überland- und Reisebusse sowie schwere Lkw konzipiert sind. Diese Varianten bieten Systemleistungen von bis zu 300 Kilowatt und erweitern somit die Einsatzmöglichkeiten der Brennstoffzellentechnologie im Transportsektor erheblich.
Bosch zeigt ein umfassendes Engagement für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. Neben Brennstoffzellen entwickelt das Unternehmen auch Elektrolyse-Technologien und Wasserstoffmotoren. Der geplante Markteintritt eines Hybrion PEM-Elektrolyse-Stacks zur Wasserstoffproduktion im Jahr 2025 unterstreicht diese Initiative.
Mit den neuen Brennstoffzellenlösungen von Bosch können Verkehrsbetriebe einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten, wie es von EU-Regulierungen gefordert wird. Die Kombination aus technischer Innovation und umweltfreundlichen Lösungen könnte den Weg für eine nachhaltigere Mobilität im urbanen Verkehrswesen ebnen.