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Mercedes-Benz Marco Polo vs. VW California

Individualität, Unabhängigkeit und Freiheit werden nicht erst seit März 2020 großgeschrieben. Wir begeben uns auf eine (Klein-) Busreise inklusive Übernachtungsmöglichkeit.

Diesmal dehnen wir den Bus-Begriff ein wenig und bitten mit dem jüngsten Spross der legendären VW-Bulli Baureihen und seinem mittlerweile ebenfalls zum Klassiker gereiften Herausforderer Mercedes-Benz Marco Polo zwei Kleinbusse mit großem Mehrwert zur Vergleichsfahrt.

Beiden gemeinsam ist, dass sie dank Aufstelldach und schlauen Sitzbänken über vier oder gar fünf Schlafplätze verfügen. Ebenso verbindet die zwei Probanden das Fehlen jeglicher Kochstelle im Fahrzeug, ebenso die Wasser- und Abwassertanks. Damit bilden sie den Einstieg in die Welt des Campings. Vielmehr sind sie luxuriöse Reisewagen, die mit voller Alltagstauglichkeit punkten.

Die Legende

Beginnen wir mit dem Volkswagen California 6.1 Beach Edition. Fein aufgefächert bietet Volkswagen die Palette an Reisefahrzeugen an. Der California Beach markiert den Einstieg. Im Vergleich zu seinem Mitbewerber kommt der Bulli mit Stoffsitzen recht normal daher. Erfreulich ist die spritzige Antriebsvariante bestehend aus 2,0 Liter TDI mit 150 PS, 7-Gang DSG und 4Motion Allradantrieb. Der „Edition“ macht dank LED-Scheinwerfern, abgedunkelten Scheiben sowie schwarz glänzendem Dach und B-Säule optisch ordentlich etwas her. Das volldigitale Cockpit und das elegante Touch Display zur Steuerung der Campingfunktionen werten den California enorm auf. Zum technisch sauberen Ambiente tragen auch die praktisch unsichtbar verstauten Rollos in den A-Säulen bzw. im Dachhimmel bei. Preislich startet der Beach Edition in dieser Antriebskonfiguration bei 80.655.- Euro inklusive aller Steuern. Mit ein wenig Ausstattung lässt sich der Preis auf 94.842,20.- Euro treiben.



Der Herausforderer

Auf Basis der V-Klasse bietet Mercedes-Benz den Marco Polo Horizon Edition an. Ein echtes Luxusappartement auf knapp 10 m². Mit fünf belederten Sitzplätzen (zwei weitere Einzelsitze sind natürlich einfach nachzurüsten), zwei elektrischen Schiebetüren, MBUX (im Testwagen ist noch das alte Daimler Navi verbaut) bis hin zum Schiebedach bleiben hier keine Wünsche offen. Dazu verführt dieser Marco Polo auch noch mit seinem Antriebsstrang. Im 300d leistet der 2,0 Liter 4-Zylinder Diesel 176 kW / 239 PS und bis zu 530 Nm Drehmoment. Über die komfortable 9G-Tronic Automatik werden auch hier alle Räder angetrieben. Leistung satt in dieser Fahrzeugkategorie. Überraschend ist dabei der Verbrauch, der sich trotz Aufstelldach und Markise bei knapp unter 9 Litern Dieseleinpendelt! Fast schon als Zitat aus einer längst vergangenen Epoche können die sauber gefalteten Vorhänge gefeiert werden. Besonders der Blick durch den Rückspiegel wird so zur romantischen Erinnerung an die jüngste Vergangenheit.

Preislich schenken sich die beiden Straßenkreuzer nichts. Stark motorisiert und top ausgestattet startet der Horizon Edition bei 80.205.- Euro inklusive Steuern. Inklusive AMG-Paket, Leder & Co kommt unser Testwagen allerdings auf einen Preis von 119.175,76.- Euro.



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